Greifen - Heilende Hände
(created 16.05.2007 gabril)
NotWendigkeit des Greifens:
Haende sollen erGreifen – die negativen Geister ziehen von dannen. - Greifen muß aus dem StehGreif passieren.
Jakob Lorber EV.: Der ehrwürdige Prophet Jesus wird zitiert:
Da ist Meine leiseste Machtäußerung hinreichend, um tausendmal tausend solcher Seelen aus dem Leibe zu schaffen,
„Dann legte Ich den beiden Männern die Hände auf und erteilte ihnen die Kraft, in Meinem Namen mittels der Auflegung der Hände die Kranken zu heilen und die Besessenen von den bösen Geistern zu befreien. Die vier dankten mir mit aller Inbrunst für diese Gnade und lobten Meine Güte.“
„da legte Ich allen Anwesenden die Hände auf und erteilte ihnen die Macht, durch das Auflegen der Hände in Meinem Namen allerlei Kranke zu heilen und aus den Besessenen die bösen Geister auszutreiben.“
Grundlage ist die leidenschaftliche Hingabe zur göttlichen Handlung. Die Handlung muß von der Warte der Ewigkeit betrachtetet werden und muß verzögerungslos im Jetzt erfolgen.
Indem Du Zaudern ausschliesst und Dich den hohen Wesenheit
der spontanen Götttlichen Handlung und der Ewigkeit anvertraust, wird dein Leben
effektiv.
Spontanes, unerschrockenes Folgen von Eingebung u.Ideenreichtum werden
anhaftende Geister vertreiben, Gewohnheitsverhalten auslöschen. Durch die der
spontanen Handlung
innewohnende Kraft werden Geister aus Deinem Umfeld entweichen. Besessenheiten
schwinden. Lebendige Entscheidungen müssen mit neuem Feuer versehen werden.
Nähe, Wärme, Spontanität, Verbundenheit, Affinität, Anteilnahme, Enthusiasmus,
Ästhetik sind Ingredienzien.
Die Menschheit weitergebracht haben nicht Menschen, die Zustände akzeptierten, sondern die, die sich mit Leib und Seele für Veränderungen eingesetzt haben.
Auch im Gebet signalisiere mit Händen zum Himmel Deine Bereitschaft Werkzeug der Götter sein zu dürfen.
Rudolf Steiner sagte: Durch nichts pflegen wir mehr ein
gutes Denken als durch Hingabe und Einsicht, nicht so sehr durch logische
Übungen, sondern wenn wir dieses und jenes beobachten, Vorgänge in der Natur
dazu benutzen, um einzudringen in die verborgenen Geheimnisse. Durch Hingabe an
Natur? und Menschheitsfragen, durch den Versuch, komplizierte Menschen zu
verstehen, durch eine Steigerung der Aufmerksamkeit machen wir unser Denken
scharfsinnig. Hingabe heißt: versuchen zu enträtseln mit dem Denken, mit dem
Vorstellen. In dieser Beziehung können wir sehen, daß in der außerordentlich
günstigsten Weise solche Hingabe mit dem Verstande in das spätere Leben
hineinwirkt."
GA 130, S 131
Laut Jakob Lorber ist die Grundlage für Exorzismus die Liebe (zum Besetzten und zum besetzenden Geist!); Demütigende Mittel sind bei arg widerspenstigen Geistern von Nöten {him1.331,07}
Ich erteile nun auch euch die Macht, die Kranken durch das Auflegen eurer Hände in Meinem Namen zu heilen, mit welch einer Krankheit sie auch behaftet sein möchten, und die bösen Geister aus den von ihnen Besessenen zu treiben. Und also von Mir ausgerüstet, könnet ihr euch schon - doch stets behutsam und klug - mit der Macht der Lüge und des schwarzen Tages in den Kampf begeben, und die Palme des Sieges wird nicht unterm Wege verbleiben. … Doch alles, was ihr tut und tun werdet in Meinem Namen, das tut aus Liebe, um die Liebe im Herzen derer zu wecken und zu beleben, die ihr für Mein Reich gewonnen habt.
Beispiel:
Jakob Lorber.ev10.049. Kapitel:
01] Als sie bei Mir ankamen, da sagte der Wirt: »Herr
und Meister von Ewigkeit, hier sind die beiden! Es hatte seine Not mit ihnen,
sie hierher zu bringen; nur der Macht Deines Willens konnten sie nicht
widerstreben.«
02] Sagte Ich: »Es ist gut, daß sie hier sind, auf daß ihr den Unterschied
zwischen den sogenannten Narren, den Epileptikern und den wirklich von argen
Geistern Besessenen einmal ordentlich kennenlernt.
03] Diese aber gehören zu den schon sehr arg Besessenen und können von seiten
der Menschen nur durch Beten und vieles Fasten von den sie besitzenden wahren
Philistergeistern befreit werden; doch hier hat es weder des Betens noch des
Fastens vonnöten.
04] Den Jüngeren, der nur mit fünf Geistern behaftet ist, kann ein jeder von
euch, die ihr von Mir gestärkt worden seid, von seinen Geistern befreien; doch
den Älteren, der mit siebzehn Geistern besessen ist, würde von euch ohne Meinen
besonderen Machtwillen niemand von seiner argen Inwohnerschaft zu befreien
vermögen, weil für diesen Zweck euer aller Glaube noch zu wenig der wahr
göttlich lebendigen Kraft innehat. Diese wird euch erst dann werden, wenn ihr
von Meinem Geiste völlig durchdrungen sein werdet, - was bei euch nun noch nicht
der Fall ist.
05] Ich aber bestimme nun dich, Freund Pellagius, für den Jüngeren. Lege ihm
in Meinem Namen deine Hände auf und sage: Im Namen Jesu, des Herrn, gebiete ich
euch, aus diesem Menschen uns allen sichtbar zu fahren, und zwar in der Gestalt,
die euch eigen ist aus eurer alten hartnäckigen Bosheit!
06] So du, Freund, das tun wirst, da werden die fünf Dämonen alsogleich aus
dem Menschen, ihn für immer verlassend, herausfahren. Gehe denn hin und tue
das!«
07] Da ging der Hauptmann hin zu dem Besessenen und tat das, was und wie Ich
es ihm angeraten hatte; und es fuhren die fünf argen Geister in der Gestalt von
fünf dampfartigen und mit Fledermausflügeln versehenen Schlangen aus dem
Menschen und flogen eine Zeitlang über unseren Häuptern umher.
08] Und es ward eine Stimme, von den Geistern ausgehend, von uns allen, also
lautend, ganz klar vernommen: »Herr, Du Allmächtiger, wann wird denn für uns
hart Gefangene eine Erlösung tagen?«
09] Sagte Ich: »Wenn euer Wille ein anderer wird! So auch ihr Geister die
Wahrheit kennt und euch das Licht des Lebens nicht fremd ist, - warum bleibt ihr
denn schon seit tausend Jahren nach dieser Erdzeit an der alten Lüge und ihren
Werken starren Eigenwillens hängen? Ändert euren Willen und flehet Den, der ein
Herr über alles von Ewigkeit her ist und auch fortan ewig sein wird, um Gnade
und Erbarmen an, so wird auch für euch die Erlösung tagen!«
10] Sagten die Geister: »Herr, wir wollen das; aber gib Du uns einen andern
und bessern Willen, und erweise uns also Deine Gnade und Erbarmung! Erlöse uns
von dem alten Übel der Lüge und ihrer Werke; denn auch wir sind Nachkommen
Abrahams, wenngleich von Esau abstammend!«
11] Sagte Ich: »Wie ihr selbst wollet, also geschehe euch! Nun begebet euch
wieder dahin, wohin euch eure Liebe und euer Wille treibt!«
12] Sagten die Geister: »Herr, wir verspüren in uns nun weder eine Liebe noch
irgendeinen Willen! Darum laß Du mit uns geschehen nach Deinem Willen und nach
Deiner Gnade; denn wir sind unseres Willens und unserer Liebe satt und müde
geworden!«
13] Sagte Ich: »So erhebet euch in jene Region dieser Erde, in der euch
reinere Brüder weiterführen werden!«
14] Als Ich dieses ausgesprochen hatte, da bekamen die fünf Geister
Menschengestalten, wie aus lichteren Wasserdünsten geformt, ergriffen sich und
entschwebten darauf in der Gestalt eines stets durchsichtiger werdenden und dann
bald ganz verschwindenden und nicht mehr sichtbaren Lämmerwölkchens.
15] Der von seinen fünf Plagegeistern Befreite aber kam zu Mir hin und sagte:
»O Herr und Meister, vor allem danke ich Dir, daß Du mich von meiner großen Qual
befreit hast; dann aber bekenne ich als ein Heide, daß ich von nun an an keinen
unserer vielen Götter glauben und ihn verehren werde, sondern Du allein bist der
Gott aller Götter, Menschen und aller Kreatur dieser Erde, und alle Dämonen
müssen ihre Knie beugen vor Deinem Namen! Darum Dir allein ewig alle Ehre, alle
Liebe und alles Lob!
16] Und was ich nun laut ausgesprochen habe, das beschwöre ich auch vor allen
Menschen und vor allen Göttern, an denen noch zahllos viele Menschen festhalten
und ihnen opfern, die aber nichts sind und keine Macht und keine Gewalt
besitzen.
17] Sollte es aber noch irgendeinen höheren Gott geben, gegen den ich mich
nun durch dies mein offenstes Bekenntnis irgend versündigt habe, so schleudere
er einen Blitz aus den Himmeln nach mir und töte mich!«
18] Seine Leute, die noch Heiden waren, erschraken über den Schwur des jungen
Menschen und erwarteten, daß der Zeus das sehr übel aufnehmen und den Befreiten
sicher mit einem Blitz aus dem Himmel verderben werde.
19] Aber da kein Blitz kommen wollte, so sagte der junge Mensch zu seinen
Leuten: »Warum erwartet ihr eine Strafe von dorther, von woher keine zu erwarten
ist, da es keinen Zeus und noch weniger einen Blitz in seiner Macht und Hand
gibt und nie gegeben hat?
20] Sehet, Der hier, vor dem ich dankbar knie, ist der wahre und allmächtige
Zeus! So Er sagen würde, daß nun sogleich tausendmal tausend Blitze aus den
Wolken oder aus dem reinsten Himmel zur Erde niederfahren sollen, so werden sie
auch niederfahren und verderben, was Er zum Verderben bestimmt hat.«
21] Sagte Ich zum Befreiten: »Stehe auf, Mein Sohn, und bleibe bei deinem
neuen Glauben, und du wirst nimmerdar zu einem Schaden kommen! Aber lasset uns
auch deinen Bruder von seinen siebzehn Plagegeistern befreien!«
Zurück zu: Mythologie Seite